Bloß kein Warmbier mehr – eine Sage aus Niedersachsen

Der Junker von Bilski auf Gut Horn war eines Abends zu Kruge gegangen, als eine seiner Mägde ihm die Nachricht brachte, dass seine Frau eines Söhnchens genesen sei. Der Junker schickte die Magd heim und sagte: “Dat is god, pläge mine Fro god un kahk är’n Warmbeer.”
Nicht lange, so kam die Magd wieder und meldete, dass die Frau noch einen Sohn geboren habe. Der Junker sagte: “Dat is god, kahk mine Fro ‘n Warmbeer.”
Wie aber die Magd nochmals kam und meldete, dass die Frau ihm einen dritten Sohn geboren habe, da sprach der Junker: “Dem mutt’n Ende makt wärden, kahke jo kin Warmbeer mehr.”
(Peter Friedrich Ludwig Strackerjan, 1825-1881)
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Tags: Bier, Drillinge, Entbindung, Heimatsagen, Junker, Niedersachsen, Peter Strackerjan, Sagen, Warmbier














Liebe Dana,
vielen Dank für diese wunderbare Sage!
Ich bewundere allerdings die gebärende Frau!
Ich habe mal warmes Bier versucht. Davon ist mir ganz furchtbar übel geworden.
Möglicher Weise hat die Frau ja auch so viele Kinder zur Welt gebracht, weil sie sich dafür rächen wollte, dass sie das warme Bier trinken musste
Liebe Grüße
Ralf
Lieber Ralf,
Bei Google habe ich erfahren, dass Warmbier nicht einfach nur erwärmtes Bier ist! Sobald ich ein passendes Rezept gefunden habe, frage ich die Bine, ob sie es in den Rezept-Blog einstellt (mit Verlinkung zur Sage), danach bräuchten wir nur noch eine Gebärende als freiwillige Testperson, ich selbst fühle mich für solche Experimente einfach zu alt
.
vielleicht hat die Magd auch zu tief ins Warmbier geschaut, erst doppelt und dann dreifach gesehen?
LG und danke für den Kommentar!
Dana