Google
Märchen-Suche
Google

Archive for the ‘altchinesisch’ Category

Das Lamm im Tigerfell – eine altchinesische Fabel

Sonntag, Oktober 25th, 2009

 pixelio.de - Das Lamm im Tigerfell

Ein Lamm hüllte sich einmal in ein Tigerfell. Da trabte es nun dahin und blökte fröhlich beim Anblick des saftigen Grases; als es jedoch einen Wolf in der Ferne sah, fing es an allen Gliedern zu zittern an.

Das Lamm hatte nämlich ganz vergessen, dass es in einem Tigerfell steckte.

(Yang Xiong, 53-18 v.u.Z.)

Verwendetes Bild ist von:
© A. Liebhart/www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Umzug einer Eule – eine altchinesische Fabel

Mittwoch, August 26th, 2009

 

"Wo willst du hin?" fragte die Turteltaube die Eule. "Ich ziehe nach dem Osten", sagte die Eule.

"Warum denn?" fragte die Taube. "Die Leute hier lieben mein Geheule nicht", antwortete die Eule.

"Da solltest du die Stimme ändern", riet die Turteltaube, "sonst werden dich die Leute im Osten schwerlich lieber haben."

pixelio.de - Umzug einer Eule

(Liu Xiang)

Verwendetes Bild ist von: © Jurec www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Die Salbe – eine altchinesische Fabel

Montag, Juli 20th, 2009

pixelio.de - Die Salbe

Im Staate Song lebte ein Mann, dessen Familie sich seit Generationen durch das Seidenwaschen den Lebensunterhalt verdient hatte. Sie verstand es auch, eine vorzügliche Salbe für aufgesprungene Hände zu bereiten. Ein Fremder, der von dieser Medizin gehört hatte, bot hundert Silberstücke für das Rezept.

"Seit Generationen waschen wir Seide", beriet sich die Familie, "aber unser Auskommen war stets kärglich. Nun bietet man uns hundert Silberstücke für unser Rezept. Das sollten wir annehmen."

Nachdem der Fremde das Rezept erworben hatte, bot er es dem König des Staates Wu an, der ihn daraufhin sogleich zum General beförderte. Inzwischen war nämlich der Staat Wu vom Nachbarstaat Yue überfallen worden. Der Armee des Generals, der das Heilmittel besaß, gelang es, mitten im Winter die Feinde aus Yue in einer Seeschlacht völlig zu vernichten. Dafür wurde er geadelt und mit Ländereien belehnt.

Die gleiche Salbe - doch der ein wurde ein Lehnsherr, der andere blieb ein Wäscher. Es kommt ganz darauf an, wie man die Dinge nutzt.

(Zhuangzi)

Verwendetes Bild ist von:
© Claudia Hautumm/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Einmaschige Netze – eine altchinesische Fabel

Donnerstag, Juli 16th, 2009

pixelio.de - Einmaschige Netze

Ein altes Sprichwort lautet: "Wie groß ein Netz auch immer sein mag, jeder Vogel fängt sich doch nur in einer einzigen Masche."

Jemand, auf den dieser geistreiche Ausspruch großen Eindruck gemacht hatte, nahm einige lose Schnüre und knüpfte daraus einzelne Maschen.

Ist es ein Wunder, dass er mit diesen "Netzen" keinen einzigen Vogel fing?

(Xun Yue, 148-209)

Verwendetes Bild ist von: © dumman/PIXELIO www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der göttliche Stör – eine altchinesische Fabel

Donnerstag, Juli 16th, 2009

 

pixelio.de - Der göttliche StörIm Dorfe Shitingli im Kreise Kuaiji stand ein alter Ahornbaum, dessen Höhlung sich, wenn es regnete, stets mit Wasser füllte. Ein Fischhändler, der vorüberkam, bemerkte diese Baumhöhlung, und er hatte den spaßigen Einfall, dort einen Stör hineinzusetzen.

Da Fische gewöhnlich nicht in Bäumen anzutreffen sind, waren die Dorfbewohner, die das Wunder entdeckten, überzeugt, dass es sich hier um einen göttlichen Fisch handelte. Also errichteten sie neben dem Baum einen Tempel, den sie "Tempel des Göttlichen Störs" nannten, und brachten dorthin täglich Opfergaben und Weihrauch.

Man brauchte nur zum Göttlichen Stör zu beten, und schon musste das Glück kommen, während, wenn man ihn vernachlässigte, das Unglück nicht ausbleiben konnte.

Als der Fischhändler nach einiger Zeit wieder an diesem Baum vorüberkam, nahm er seinen Fisch heraus und briet ihn. Da war es aus mit dem Göttlichen Stör!

(Liu Jingshu)

Verwendetes Bild ist von:
© Michaela Schöllhorn/PIXELIO
www.pixelio.de

 

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Pelz – eine altchinesische Fabel

Donnerstag, Juli 16th, 2009

pixelio.de - Der Pelz

Als sich der Fürst Wen vom Staate Wei im Lande umsah, begegnete er einem Mann, der auf seinem Rücken ein Reisigbündel schleppte. Er trug einen wertvollen Pelz, die Lederseite nach außen gekehrt.

"Was trägst du das Fell nach innen beim Brennholzschleppen?" fragte der Fürst. "Weil mir der Pelz andersherum zu schade ist", sagte der Mann.

Da fragte der Fürst: "Und wo sollen die Haare Halt finden, wenn erst das Leder heruntergerissen ist?"

(Liu Xiang)

Verwendetes Bild ist von:
© dumman/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Das Gerücht – eine altchinesische Fabel

Montag, Juli 13th, 2009

pixelio.de - Das Gerücht

Als sich Zeng Shen einmal in den Kreis Fei begeben hatte, verübte ein Mann gleichen Namens einen Mord. Da lief irgendwer zur Mutter von Zeng Sheng und rief: "Zeng Shen hat jemanden ermordert!" "Das ist völlig unmöglich", antwortete die Mutter, und ruhig webte sie weiter.

Nach einer Weile kam ein zweiter und rief: "Zeng Shen hat jemanden ermordet!" Doch die Mutter ließ sich beim Weben nicht stören.

Als jedoch ein dritter die gleicher Nachricht brachte, bekam es die Mutter mit der Angst zu tun, stieß den Webstuhl beiseite und flüchtete über die Mauer.

Zeng Shen war ein guter Mensch, dem die Mutter vertrauen durfte. Doch als man ihn dreimal des Mordes beschuldigte, begann auch sie zu zweifeln.

(Liu Xiang)

Verwendetes Bild ist von:
© Grace Winter/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der einfältige König – eine altchinesische Fabel

Montag, Juli 13th, 2009

pixelio.de - Der einfältige König

Ein Fremdling ließ dem König von Yan melden, dass er die Fähigkeit besäße, Menschen unsterblich zu machen. Daraufhin schickte der König einen seiner Beamten zu ihm, damit er diese Kunst erlerne. Er hatte jedoch noch nicht einmal die Grundregeln davon begriffen, als der Fremde plötzlich starb.

In seinem Zorn ließ der König dem Beamten den Kopf abschlagen.

Der König erkannte nicht, dass er ein Opfer seiner Leichtgläubigkeit geworden war und seinen Beamten keine Schuld traf. Dass er dem Betrüger immer noch glaubte, zeigt, wie einfältig er war. Denn wie soll einer, der sich selbst nicht vor dem Tode zu retten weiß, anderen zur Unsterblichkeit verhelfen können?

(Han Feizi)

Verwendetes Bild ist von:
© fisch777/PIXELIO
www.pixelio.de

 

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Glockendieb – eine altchinesische Fabel

Montag, Juli 13th, 2009

pixelio.de - Der Glockendieb

Nach dem Niedergang der Familie Fan sah ein Mann in deren Haus noch eine Bronzeglocke hängen. Aber da sie zu schwer war, auf dem Rücken weggeschleppt zu werden, wollte er sie mit einem Hammer in Stücke schlagen. Doch schon der erste Schlag machte solch einen Lärm, dass sich der Dieb vor Schreck die Ohren zuhielt.

Dass er nicht gern gehört werden wollte, ist verständlich. Sich selbst aber die Ohren zuzuhalten, das ist dumm!

(Frühling und Herbst des Lü Buwei)

Verwendetes Bild ist von:
© Anne Bermüller/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Was schwer zu malen ist – eine altchinesische Fabel

Samstag, Juli 11th, 2009

 

pixelio.de - Was schwer zu malen istEin Maler malte Bilder für den König von Qi. Eines Tages fragte ihn der König: "Was ist am schwersten zu malen?" "Hunde und Pferde", antwortete der Maler.

"Und was ist am leichtesten zu malen?" fragte der König.

"Götter und Geister", gab der Maler zur Antwort. "Hunde und Pferde kennt jedermann. Man sieht sie jeden Tag. Wie gut und treffend sie gemalt sind, kann jeder beurteilen. Von Göttern und Geistern jedoch kennt man keine genaue Gestalt; niemand hat sie gesehen. Deshalb malen sie sich leicht."

(Han Feizi)

Verwendetes Bild ist von:
© Rike/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker