Google
Märchen-Suche
Google

Archive for the ‘Äsop’ Category

Der Bauer und seine Söhne – eine Fabel nach Äsop

Mittwoch, September 1st, 2010

 

pixelio.de - Der Bauer und seine SöhneDie Söhne eines Bauern waren untereinander uneins. Da der Vater mit vielen Ermahnungen sie nicht dazu bringen konnte, sich zu ändern, entschloss er sich, ihnen eine greifbare Lehre zu geben.

Er forderte sie auf, ein Bündel Stäbe zu holen. Als das geschehen war, reichte er ihnen zuerst die Stäbe zusammen, mit der Aufforderung, sie zu zerbrechen. Auch mit aller Kraft brachten sie es nicht fertig. Da nahm er das Bündel auseinander und gab ihnen die Stäbe einzeln: sie zerbrachen sie mit Leichtigkeit.

Da sagte der Vater: "So ist es aber auch mit euch, meine Söhne: wenn ihr einig seid, wird euch kein Feind überwältigen; seid ihr aber unter euch zerfallen, ist es ihnen ein leichtes, euch zu bezwingen."

Diese Fabel lehrt, dass die Eintracht in dem Maß an Stärke überlegen ist, wie es leicht ist, die Zwietracht zu überwinden.

Verwendetes Bild ist von:
© Günter Havlena/www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Esel auf Probe – eine Fabel nach Äsop

Donnerstag, September 17th, 2009

 pixelio.de - Der Esel auf Probe

Ein Mann kaufte einen Esel, aber nicht gleich endgültig, sondern er machte eine Probezeit aus. Als er mit ihm auf seinen Hof kam, wo schon mehrere Esel teils bei der Arbeit, teils bei der Abfütterung waren, ließ er ihn frei laufen. Sogleich trottete der neue Esel zu dem faulsten und gefräßigsten Gefährten und stellte sich zu ihm an die Futterkrippe.

Da legte ihm der Mann den Strick wieder um den Hals und brachte ihn dem bisherigen Besitzer zurück. "So schnell kannst du ihn doch gar nicht erprobt haben", wunderte sich der. "O, mir genügt, was ich gesehen und erfahren habe: Nach der Gesellschaft, die er sich ausgesucht hat, ist er ein übler Bursche!"

Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist!

Verwendetes Bild ist von:
© Joujou/www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Das Pferd und der Esel – eine Fabel nach Äsop

Donnerstag, September 17th, 2009

 

pixelio.de - Das Pferd und der EselEin Bauer trieb ein Pferd und einen Esel, beide gleichmäßig beladen, zu Markte. Als sie schon eine gute Strecke vorwärtsgegangen waren, fühlte der Esel seine Kräfte abnehmen.

"Ach", bat er das Pferd kläglich, "du bist viel größer und stärker als ich und doch hast du nicht schwerer zu tragen, nimm mir einen Teil meiner Last ab, sonst erliege ich." Hartherzig schlug ihm das Pferd seine Bitte ab: "Ich habe selbst meinen Teil und daran genug zu tragen."

Keuchend schleppte sich der Esel weiter, bis er endlich erschöpft zusammenstürzte. Vergeblich hieb der Herr auf ihn ein, er war tot. Es blieb nun nichts weiter übrig, als die ganze Last des Esels dem Pferde aufzupacken, und um doch etwas von dem Esel zu retten, zog ihm der Besitzer das Fell ab und legte auch dieses noch dem Pferde obenauf.

Zu spät bereute dieses seine Hartherzigkeit. "Mit leichter Mühe", so klagte es, "hätte ich dem Esel einen kleinen Teil seiner Last abnehmen und ihn vorm Tode retten können. Jetzt muss ich seine ganze Last und dazu noch seine Haut tragen."

Hilf zeitig, wo du helfen kannst. Hilf dem Nachbarn löschen, ehe das Feuer auch dein Dach ergreift.

Verwendetes Bild ist von:
© Maren Beßler/www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Löwe und der Esel – eine Fabel nach Äsop

Montag, Juli 20th, 2009

 

pixelio.de - Der Löwe und der EselDer Löwe und der Esel schlossen ein Bündnis und gingen miteinander auf die Jagd. Zufällig kamen sie zu einer Höhle, in welcher wilde Ziegen waren. Der Löwe blieb beim Ausgange derselben stehen und bemächtigte sich der Herauskommenden, während der Esel in die Höhle trat und ein solches Geschrei machte, dass die erschreckten Tiere herausflohen.

Nachdem der Löwe die meisten ergriffen hatte, trat der Esel ins Freie und fragte seinen Gefährten, ob er nicht tapfer gekämpft und die Ziegen ordentlich herausgescheucht habe. Der Löwe antwortete ihm: "Ich selbst hätte mich gefürchtet, wenn ich nicht gewusst hätte, dass du ein Esel bist."

Diejenigen, welche sich Kundigen gegenüber rühmen, setzen sich mit Recht dem Gelächter aus.

Verwendetes Bild ist von:
© Nussjeck/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Esel, der Rabe und der Hirt – eine Fabel nach Äsop

Dienstag, Juli 14th, 2009

 

pixelio.de - Der Esel, der Rabe und der HirtAuf einer Wiese weidete ein Esel, der sich den Rücken wund geschunden hatte. Dies sah ein Rabe, flog auf den Esel zu, setzte sich auf dessen Rücken und fing an, mit dem Schnabel in das rohe Fleisch zu picken. Dies schmerzte den Esel sehr und obgleich er sich bemühte, den lästigen Gast loszuwerden, gelang es ihm nicht.

Wenige Schritte davon lag der Hirte, der mit einem Wort den Raben hätte vertreiben können. Der aber ergötzte sich an den tollen und possierlichen Sprüngen und Gesichtern, welche der Esel von Schmerz getrieben machte, und lachte laut dazu.

"Oh!", rief der Esel aus, "jetzt fühle ich wirklich meine Schmerzen doppelt, weil mich auch der verlacht, der mir helfen könnte und sollte."

Statt Hilfe Hohn zum Schaden schmerzt doppelt.

Verwendetes Bild ist von:
© Huber/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Esel und die Ziege – eine Fabel nach Äsop

Dienstag, Juli 14th, 2009

 

pixelio.de - Der Esel und die ZiegeEin Bauer hatte einen Esel und eine Ziege. Weil nun der Esel sehr viel arbeiten und große Lasten tragen musste, erhielt er ein reichlicheres und besseres Futter als die Ziege.

Diese beneidete den Esel und um ihn um die bessere Kost zu bringen oder ihm doch wenigstens Schläge einzutragen, sprach sie eines Tages zu ihm: "Höre, lieber Freund! Oft schon habe ich dich von Herzen bedauert, dass du Tag für Tag die schwersten Lasten tragen und vom Morgen bis zum Abend arbeiten musst; ich möchte dir wohl einen guten Rat geben." "Warum nicht?", sagte der Esel, "ich bitte dich sogar darum!"

"Nun, so höre: Wenn du an eine Grube kommst, so stürze dich hinein, stelle dich verletzt und dann wirst du längere Zeit Ruhe haben und nichts arbeiten dürfen." Dem Esel schien dies als ein guter Vorschlag und kaum war er anderntags mit einer Last bei einer Grube angekommen, als er ihn auch schon befolgte.

Wie aus Zufall trat er fehl und stürzte hinein. Aber so hatte er sich das nicht gedacht! Halb tot lag er da und dass er sich nicht ein Bein gebrochen, war ein Glück. Ganz geschunden wurde er herausgeholt und konnte sich kaum nach Hause schleppen. Sein Herr hatte nichts Eiligeres zu tun, als nach einem Vieharzt zu schicken, der dann verordnete, der Kranke solle eine frische, pulverisierte Ziegenlunge einnehmen.

Da dem Herrn der Esel mehr wert war als die Ziege, ließ er diese sofort schlachten, um den Esel zu retten. So büßte die Ziege für ihren bösen Rat mit dem Leben.

Die Folgen des Neides gereichen nicht selten dem Neider selbst zum Verderben.

Verwendetes Bild ist von:
©  www.JenaFoto24.de /PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Die Hasen und die Frösche – eine Fabel nach Äsop

Freitag, Juli 3rd, 2009

pixelio.de - Die Hasen und die Frösche

Die Hasen klagten einst über ihre missliche Lage. "Wir leben", sprach ein Redner, "in steter Furcht vor Menschen und Tieren, eine Beute der Hunde, der Adler, ja fast aller Raubtiere! Unsere stete Angst ist ärger als der Tod selbst. Auf, lasst uns ein für allemal sterben".

In einem nahen Teich wollten sie sich nun ersäufen, sie eilten ihm zu, allein das außerordentliche Getöse und ihre wunderbare Gestalt erschreckte eine Menge Frösche, die am Ufer saßen, so sehr, dass sie aufs Schnellste untertauchten. "Halt", rief nun eben dieser Sprecher, "wir wollen das Ersäufen noch ein wenig aufschieben, denn auch uns fürchten, wie ihr seht, einige Tiere, welche also wohl noch unglücklicher sein müssen als wir."

Lass dich nie durchs Unglück niederschlagen, es gibt immer noch Unglücklichere, mit deren Lage du nicht tauschen würdest.

Verwendetes Bild ist von:

©  www.JenaFoto24.de

www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Das Kamel – eine Fabel nach Äsop

Mittwoch, Juli 1st, 2009

 

pixelio.de - Das KamelAls die Menschen das Kamel zum ersten Male sahen, erstaunten sie über die Größe des Tieres und liefen bestürzt davon. Bald merkten sie aber, dass es nicht so furchtbar sei, wie sie es erwartet hatten, sondern dass man es leicht bändigen könne.

Sie fingen es mit geringer Mühe ein und verwendeten es zu ihrem Nutzen. Ganz geduldig ließ es alles mit sich geschehen und wich jeder Gefahr aus. Nun fingen die Menschen an, weil es trotz seiner Größe und Stärke sich nie widerspenstig zeigte, sondern sich jede Kränkung ruhig gefallen ließ, es zu verachten, zäumten es auf und ließen es von ihren Kindern leiten.

Lass dich nicht von jedem gefährlich scheinenden abschrecken.

Verwendetes Bild ist von:
© Thorsten Scholl/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Fuchs und der Holzhacker – eine Fabel nach Äsop

Mittwoch, Juni 24th, 2009

pixelio.de - Der Fuchs und der HolzhackerEin vor Jägern fliehender Fuchs fand, nachdem er lange in der Wildnis herumgelaufen war, endlich einen Holzhacker und bat denselben inständig, ihn doch bei sich zu verbergen. Dieser zeigte ihm seine Hütte, worauf der Fuchs hineinging und sich in einem Winkel versteckte.

Als die Jäger kamen und sich bei dem Manne erkundigten, so versicherte dieser zwar durch Worte, er wisse nichts, deutete aber mit der Hand nach dem Orte hin, wo der Fuchs versteckt war. Allein die Jäger hatten nicht darauf geachtet und entfernten sich sogleich wieder.

Wie nun der Fuchs sie fortgehen sah, ging er wieder heraus, ohne etwas zu sagen, und als der Holzhacker ihm Vorwürfe machte, dass er ihm, durch den er doch gerettet worden sei, keinen Dank bezeuge, drehte sich der Fuchs nochmals um und sprach: "Ich wüsste dir gerne Dank, wenn die Werke deiner Hand und deine Gesinnung mit deinen Reden im Einklange ständen."

Misstraue denen, die zwar die Rechtschaffenheit im Munde führen, durch ihre Handlungen aber das Gegenteil an den Tag legen.

Verwendetes Bild ist von:
© Dieter Haugk/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Der Esel und das Pferd – eine Fabel nach Äsop

Mittwoch, Juni 24th, 2009

 pixelio.de - Der Esel und das Pferd

Ein Esel, der nach der größten Anstrengung nicht einmal Streu genug erhielt, um seinen Hunger zu stillen, und unter seiner schweren Bürde kaum noch fortkriechen konnte, hielt ein schönes, prächtig geschmücktes Pferd für glücklich, weil es so gut und im Überfluss gefüttert würde.

Ach, wie sehr wünschte er, mit diesem Tier tauschen zu können. Allein nach einigen Monaten erblickte er dasselbe Pferd lahm und abgezehrt an einem Karren. "Ist dies Zauberei?", fragte er. "Beinahe", antwortete traurig das Pferd, "eine Kugel traf mich, mein Herr stürzte mit mir und verkaufte mich zum Dank um ein Spottgeld. Lahm und kraftlos, wie ich jetzt bin, wirst du mich gewiss nicht mehr beneiden und mit mir tauschen wollen."

Wie oft das größte Glück zerstört ein Augenblick!

Verwendetes Bild ist von:
© Stefan Zoller/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker