Der einfältige König – eine altchinesische Fabel
Montag, Juli 13th, 2009
Ein Fremdling ließ dem König von Yan melden, dass er die Fähigkeit besäße, Menschen unsterblich zu machen. Daraufhin schickte der König einen seiner Beamten zu ihm, damit er diese Kunst erlerne. Er hatte jedoch noch nicht einmal die Grundregeln davon begriffen, als der Fremde plötzlich starb.
In seinem Zorn ließ der König dem Beamten den Kopf abschlagen.
Der König erkannte nicht, dass er ein Opfer seiner Leichtgläubigkeit geworden war und seinen Beamten keine Schuld traf. Dass er dem Betrüger immer noch glaubte, zeigt, wie einfältig er war. Denn wie soll einer, der sich selbst nicht vor dem Tode zu retten weiß, anderen zur Unsterblichkeit verhelfen können?
(Han Feizi)
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Ein Maler malte Bilder für den König von Qi. Eines Tages fragte ihn der König: 

Als Kaiser Zhou Essstäbchen aus Elfenbein verlangte, ahnte sein Minister Ji Zi nichts Gutes. Denn wer mit Elfenbeinstäbchen isst, dem werden irdene Schüsseln nicht mehr genügen, der wird Schalen aus Jade und Büffelhorn verlangen. Und statt Reis und Gemüse wird er das zarte Fleisch von Leopardenjungen und von Elefantenschwänzen fordern.
Im Staate Chu lebte ein Mann, der mit Schilden und Speeren handelte.
Diese Fabel sagt eigentlich alles, was man über Kindererziehung wissen sollte: