Google
Märchen-Suche
Kategorien
Google

Archive for the ‘Han Feizi’ Category

Der einfältige König – eine altchinesische Fabel

Montag, Juli 13th, 2009

pixelio.de - Der einfältige König

Ein Fremdling ließ dem König von Yan melden, dass er die Fähigkeit besäße, Menschen unsterblich zu machen. Daraufhin schickte der König einen seiner Beamten zu ihm, damit er diese Kunst erlerne. Er hatte jedoch noch nicht einmal die Grundregeln davon begriffen, als der Fremde plötzlich starb.

In seinem Zorn ließ der König dem Beamten den Kopf abschlagen.

Der König erkannte nicht, dass er ein Opfer seiner Leichtgläubigkeit geworden war und seinen Beamten keine Schuld traf. Dass er dem Betrüger immer noch glaubte, zeigt, wie einfältig er war. Denn wie soll einer, der sich selbst nicht vor dem Tode zu retten weiß, anderen zur Unsterblichkeit verhelfen können?

(Han Feizi)

Verwendetes Bild ist von:
© fisch777/PIXELIO
www.pixelio.de

 

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Was schwer zu malen ist – eine altchinesische Fabel

Samstag, Juli 11th, 2009

 

pixelio.de - Was schwer zu malen istEin Maler malte Bilder für den König von Qi. Eines Tages fragte ihn der König: "Was ist am schwersten zu malen?" "Hunde und Pferde", antwortete der Maler.

"Und was ist am leichtesten zu malen?" fragte der König.

"Götter und Geister", gab der Maler zur Antwort. "Hunde und Pferde kennt jedermann. Man sieht sie jeden Tag. Wie gut und treffend sie gemalt sind, kann jeder beurteilen. Von Göttern und Geistern jedoch kennt man keine genaue Gestalt; niemand hat sie gesehen. Deshalb malen sie sich leicht."

(Han Feizi)

Verwendetes Bild ist von:
© Rike/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Kann man auf Hasen warten? – eine altchinesische Fabel

Freitag, März 20th, 2009

pixelio.de Kann man auf Hasen warten?

Im Staate Song beobachtete ein Bauer beim Pflügen, wie ein Hase gegen einen Baum rannte und sich das Genick brach.

Da legte er sein Ackergerät beiseite, setzte sich neben den Baum und wartete auf weitere Hasen. Aber es kam keiner mehr, und so lachte man über den Mann im ganzen Staate Song.

(Han Feizi)

Verwendetes Bild ist von:
© Karl-Heinz Liebisch/PIXELIO
www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Zweierlei Maß – eine altchinesische Fabel

Sonntag, März 15th, 2009

pixelio.de Zweierlei Maß

Im Staate Song lebte einst ein reicher Mann, dessen Mauer nach einem heftigen Regenguss zu zerbröckeln begann.

"Wenn die Mauer nicht repariert wird", warnte sein Sohn, "wird leicht ein Dieb ins Haus gelangen." Ein älterer Nachbar gab ihm den gleichen Rat.

Kurz darauf wurden tatsächlich zahlreiche Dinge gestohlen. Da bewunderte der Reiche die Klugheit seines Sohnes, den Nachbarn aber hielt er für den Dieb.

(Han Feizi)

Verwendetes Bild ist von:
© Klicker/PIXELIO www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Stäbchen aus Elfenbein – eine altchinesische Fabel von Han Feizi

Sonntag, Januar 25th, 2009

pixelio.de Stäbchen aus ElfenbeinAls Kaiser Zhou Essstäbchen aus Elfenbein verlangte, ahnte sein Minister Ji Zi nichts Gutes. Denn wer mit Elfenbeinstäbchen isst, dem werden irdene Schüsseln nicht mehr genügen, der wird Schalen aus Jade und Büffelhorn verlangen. Und statt Reis und Gemüse wird er das zarte Fleisch von Leopardenjungen und von Elefantenschwänzen fordern.

Das rauhe Alltagskleid wird er verschmähen und kostbarste Seide wünschen. Ein Strohdach wird ihm zu gerin sein, und er wird nur in prächtigen Gemächern wohnen …

Wo sollte das alles hinführen? So dachte der Minister, als der Kaiser Essstäbchen aus Elfenbein verlangte.

Schon fünf Jahre später war Zhou ein gefürchteter Tyrann, der seine Untertanen grausam quälte. Berge von Fleisch häuften sich auf seiner Tafel, und es floss so viel Wein, dass man einen Teich hätte füllen können.

So musste es schließlich zu seinem Untergang kommen.

Verwendetes Bild ist von: © Stephan Dietl/PIXELIO
www.pixelio.de
 

 

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Schild und Speer – eine altchinesische Fabel von Han Feizi

Dienstag, Januar 20th, 2009

pixelio.de Schild und SpeerIm Staate Chu lebte ein Mann, der mit Schilden und Speeren handelte.

"Meine Schilde sind so stark, dass nichts sie zu durchbohren vermag!" prahlte er.

In gleicher Weise pries er die Speere: "Sie sind so spitz, dass es nichts auf der Welt gibt, was sie nicht durchstechen könnten!"

Da fragte ihn jemand: "Wenn ich mit deinem Speer auf deinen Schild treffe, was geschieht dann?" Darauf wusste der Mann keine Antwort.

(Speer und Schild bedeuten im chinesischen Sprachgebrauch Widerspruch.)

Verwendetes Bild ist von: © Rike/PIXELIO www.pixelio.de

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker

Warum das Schweinchen geschlachtet wurde – eine altchinesische Fabel von Han Feizi

Freitag, Oktober 17th, 2008

pixelio.de Warum das Schweinchen geschlachtet wurdeDiese Fabel sagt eigentlich alles, was man über Kindererziehung wissen sollte:

Als die Frau von Zengzi zum Markt gehen wollte, begann ihr kleiner Sohn zu schreien und wollte ihr hinterherlaufen. "Bleib schön zu Hause!" rief die Mutter. "Wenn ich wiederkomme, will ich dir auch das Schweinchen schlachten."

Als die Frau vom Markt heimkehrte, sah sie, dass ihr Mann gerade dabei war, das Schwein zu schlachten. "Aber Mann", rief sie, "ich habe mit dem Kind doch nur Spaß gemacht, damit es ruhig bleibt."

"Wie kannst du nur solchen Spaß mit dem Kind treiben!" erwiderte der Mann. "Ein Kind versteht doch noch nichts, und so ahmt es in allem uns Eltern nach. Wenn du ihm nicht die Wahrheit sagst, lernt es das Lügen. Wenn es seiner Mutter nicht einmal Glauben schenken kann, wem soll es dann vertrauen?"

Deshalb gab es an diesem Tag Schweinebraten.

Verwendetes Bild ist von: © Thomas Max Müller/PIXELIO
www.pixelio.de

 

 

 

Soziale Netzwerke:
  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • De.lirio.us
  • E-mail this story to a friend!
  • LinkArena
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Print this article!
  • Technorati
  • Webnews.de
  • YahooMyWeb
  • Book.mark.hu
  • HealthRanker