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Archive for the ‘Leonardo da Vinci’ Category

Eine Maus, ein Wiesel und eine Katze – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Sonntag, August 30th, 2009

 

pixelio.de - Eine Maus, ein Wiesel und eine KatzeAn diesem Morgen konnte die kleine Maus nicht aus ihrem Haus: Es war belagert.

Ein hungriges Wiesel lauerte ihr am Schlupfloch auf; von einem Spalt aus bemerkte sie das Wiesel, wie es gespannt die Öffnung überwachte, um sich auf sie zu stürzen. Das Mäuschen war sich der großen Gefahr bewusst und zitterte am ganzen Leibe vor Furcht.

Eine Katze jedoch stürzte sich unversehens auf das Wiesel, packte es am Genick und machte ihm den Garaus.

"Oh, Jupiter, ich danke dir!" seufzte das Mäuschen, das von seinem Loch aus die Szene beobachtet hatte. "Ich opfere dir gern ein paar von meinen Kernen!"

So, nach demütig erwiesenem Opfer, verließ die Maus ihr Versteck rasch, um die verlorene Freiheit wiederzufinden. Freilich – nur für einen Augenblick, weil die Ärmste ihre Freiheit zugleich mit dem Leben unter den reißenden Zähnen der Katze verlor.

Verwendetes Bild ist von:
© Dieter Haugk www.pixelio.de

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Die Weide und die Rebe – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Mittwoch, August 5th, 2009

 

Die Weide ist ein Baum, der rasch und stark wächst. Man kann ihre Triebe mit dem bloßen Auge wachsen sehen; sie übertreffen spielend alle anderen Pflanzen.

pixelio.de - Die Weide und die RebeEines Tages wollte sich die Weide mit einer Rebe vermählen, um Gesellschaft zu haben. "Das ist dummes Zeug!" meinte eine andere Weide dazu. "Wir Weiden sind geboren, um zu wachsen und alle anderen Pflanzen zu überragen. Was wirst du tun mit einer Rebe an deiner Seite?"

Aber die Vermählung fand dennoch statt. Die Weide vereinigte sich mit der Rebe, oder besser: Sie ließ zu, dass die Rebe ihre Zweige an ihren Schaft anlehnte.

Die Rebe jedoch brachte schöne Weintrauben hervor, während die Weide ohne Früchte blieb. Darum meinte der Bauer, der beide eines Tages miteinander verbunden sah und nicht wollte, dass die Weide, wenn sie höher wuchs, die Rebe vielleicht entwurzelte, sie alle beide beschneiden zu sollen. So wurden Jahr um Jahr die stolzen Triebe der Weide von dem umsichtigen Bauern zurückgeschnitten, und die Weide verkrüppelte und diente lediglich dazu, die Trauben seiner glücklichen Gefährtin abzustützen.

Verwendetes Bild ist von:
© M. Großmann/PIXELIO
www.pixelio.de

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Das Wasser – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Mittwoch, Juli 29th, 2009

pixelio.de - Das Wasser

Eines Tages wurde das Wasser, das sich in seinem Element, das heißt im stolzen Meer befand, von dem Verlangen ergriffen, zum Himmel aufzusteigen.

Es wandte sich also an ein anderes Element, das Feuer, und bat um Hilfe. Das Feuer willigte ein, und mit seiner Hitze ließ er das Wasser leichter als die Luft werden und in hauchfeinen Dampf übergehen.

Der Dampf stieg zum Himmel, höher und höher, bis in die dünnsten und kältesten Schichten der Luft, wohin das Feuer nicht mehr folgen konnte. Darum wurden die Teilchen des Dampfes, welche vor Kälte erstarrten, gezwungen, sich miteinander zu verbinden, und darüber wurden sie wieder schwerer als die Luft.

Sie waren, geschwellt vor Stolz, in den Himmel gestiegen und wurden nun in die Flucht geschlagen. Der Regen wurde von der dürstenden Erde getrunken: Lange Zeit blieb das Wasser im Boden gefangen und bezahlte seine Hoffart mit einer harten Buße.

Verwendetes Bild ist von:
© gnubier/PIXELIO
www.pixelio.de

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Der Maulwurf – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Montag, Juli 20th, 2009

pixelio.de - Der MaulwurfEin Maulwurf ging unter der Erde durch lange Gänge, die seine Sippe gegraben und in jahrelanger Arbeit in Ordnung gehalten hatte.

Er ging vor und zurück, stieg auf in die oberen Stockwerke und nieder in den Keller, wo man eine sehr schöne Aussicht gehabt hätte; denn natürlich, wie alle Maulwürfe, hatte er sehr kleine Augen und sah wenig. Endlich bog er in einen wohlvertrauten unterirdischen Gang ein und setzte seine Wanderung fort.

"Bleib stehen!" rief eine Stimme leise und gedämpft. "Dieser Gang führt nach draußen, er ist gefährlich."

Der Maulwurf jedoch setzte seinen Weg fort, bis er sich in einem Haufen ganz frischer Gartenerde wiederfand. Er hob das Maul und stieß es nach außen; aber das Licht der Sonne tötete ihn wie der Einschlag eines Blitzes.

Wie der Maulwurf, so kann auch die Lüge nur leben, solange sie im Verborgenen bleibt; kaum kommt sie ans Licht, um sich bemerkbar zu machen, da stirbt sie.

Verwendetes Bild ist von:
© Ulla Trampert/PIXELIO
www.pixelio.de

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Das Testament des Adlers – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Freitag, Juli 10th, 2009

pixelio.de - Das Testament des Adlers

Ein alter königlicher Adler, der seit vielen Jahren einsam über einer sehr hohen Felswand lebte, fühlte die Stunde seines Todes nahen. Mit mächtigem Schrei rief er seine Söhne, die auf den umliegenden Felsen hausten, und als alle um ihn versammelt waren, sah er einen um den anderen an und sagte:

"Ich habe euch genährt und aufgezogen, dass ihr bis zum Jüngsten fähig sei, in die Sonne zu blicken. Ich habe Hungers sterben lassen eure Brüder, die ihren Anblick nicht ertrugen. Deshalb seid ihr würdig, höher hinaufzufliegen als alle Vögel. Wer nicht sterben möchte, möge sich nie eurem Nest nahen! Alle die Tiere müssen euch fürchten; doch ihr werdet keinem Übles tun, der euch Ehre erweist, sondern ihm die Reste eurer Beute lassen.

Jetzt stehe ich im Begriff, euch zu verlassen; aber ich werde nicht hier in meinem Nest sterben. Ich werde in die Höhe fliegen, so weit mich meine Flügel tragen. Ich werde mich gegen die Sonne bewegen, als müßte ich zu ihr gelangen. Ihre entflammten Strahlen werden meine alten Federn verbrennen, und ich werde niederstürzen und ins Meer fallen.

Aber aus diesem Wasser werde ich durch ein Wunder ein zweites Mal geboren, verjüngt und gewillt, ein neues Dasein zu beginnen. So ist die Natur der Adler, so ist unsere Bestimmung."

Nach diesen Worten erhob sich der königliche Adler zum Flug. Majestätisch und feierlich zog er einen Kreis um den Felsen, wo seine Söhne verharrten; darauf strebte er steil in  die Höhe, um in der Sonne seine nimmermüden Flügel zu verbrennen.

Verwendetes Bild ist von:
© Christian Scharinger/PIXELIO
www.pixelio.de

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Das Kamel – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Freitag, Juli 10th, 2009

pixelio.de - Das Kamel

Das Kamel wartete geduldig auf den Knien, dass sein Herr aufhöre, es zu beladen. Ein Sack, zwei Säcke, drei, vier … "Wann wird er aufhören?" fragte es sich.

Am Ende schnalzte der Mann mit der Zunge, und das Kamel erhob sich. "Gehen wir", sagte der Herr und zog am Halfter. Aber das Kamel bewegte sich nicht. "Los, vorwärts!" rief der Mann und ruckte am Seil. Aber das Kamel stemmte die Füße in den Boden und blieb unbeweglich stehen.

"Ich habe verstanden", sagte der Herr, und mit einem Seufzer nahm er zwei Säcke von der Kruppe herunter. "Jetzt scheint mir das Gewicht vernünftig", murmelte das Kamel und setzte sich in Gang.

Sie marschierten flotten Schrittes den ganzen Tag, und der Mann hoffte, bald im Dorf zu sein. Doch an einem bestimmten Punkt hielt das Kamel wiederum. "Los", sagte der Herr, "noch ein paar Meilen, und wir sind daheim."

Das Kamel antwortete darauf, indem es sich niederlegte. "Meine Beine", sprach es zu sich, "sagen mir, dass wir für heute genug gelaufen sind."

Und der Mann sah sich genötigt, abzuladen und die ganze Nacht neben dem Kamel in der Wüste zu biwakieren.

Verwendetes Bild ist von:
© Michael Hubka/PIXELIO
www.pixelio.de

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Der Pfirsichbaum – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Freitag, Juli 10th, 2009

 

pixelio.de - Der PfirsichbaumEin Pfirsichbaum, der neben einem Nussbaum lebte, betrachtete voll Neid die mit Nüssen beladenen Zweige seines Nachbarn.

Warum darf er so viele Früchte tragen, dachte er, und ich so wenige? Das ist nicht gerecht. Ich will versuchen, es ihm gleichzutun.

"Übernimm dich nicht", sagte ein junger Pflaumenbaum, der seine Gedanken las. "Siehst du nicht, was für mächtige Zweige der Nussbaum hat, was für einen Stamm? Jeder muss seiner Kraft gemäß geben. Denke daran, gute Pfirsiche zu geben. Nicht die Quantität, die Qualität wiegt!"

Aber der Pfirsichbaum platzte vor Neid und wollte nicht hören. Er hieß seine Wurzeln, mehr Substanz aus der Erde zu ziehen, seine Fasern, mehr Saft aufzunehmen, seine Zweige, mehr Blüten zu treiben, seine Blüten, sich in mehr Früchte zu verwandeln, bis er schließlich, als seine Zeit kam, von Kopf bis Fuß mit Pfirsichen beladen war.

pixelio.de - Der PfirsichbaumAber die reifenden Pfirsiche nahmen zu an Gewicht, und die Zweige konnten sie nicht mehr tragen; auch der Stamm konnte alle diese von Pfirsichen überfüllten Zweige nicht mehr halten. Ächzend bog sich der Pfirsichbaum, und dann, mit großem Krachen, spaltete sich der Stamm, und alle Pfirsiche rollten dem Nussbaum vor die Füße.

Verwendete Bilder sind von:
© Susanne Schmich/PIXELIO (Bild 1 – Walnussbaum)
© Michael/PIXELIO (Bild 2)

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Der Stieglitz – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Freitag, Juli 10th, 2009

pixelio.de - Der Stieglitz

Als der Stieglitz mit einem kleinen Wurm im Schnabel ins Nest zurückkehrte, fand er seine Jungen nicht mehr. Irgendjemand hatte sie während seiner Abwesenheit geraubt.

Der Stieglitz begann jammernd und klagend, sie überall zu suchen. Der ganze Wald tönte wider von seinen verzweifelten Rufen; aber niemand antwortete ihm.

Eines Tages sagte ihm ein Fink: "Ich glaube, ich habe deine Jungen am Haus des Bauern gesehen." Der Stieglitz brach voller Hoffnung auf, und schon bald kam er zum Hause des Bauern. Er setzte sich aufs Dach: Da war niemand. Er flog auf die Tenne: Sie war leer.

Aber als er seinen Kopf hob, sah er draußen am Fenster einen Käfig befestigt. Darin waren seine Jungen. Gefangene. Als er sie so kläglich piepsend an die Stäbe des Käfigs gedrängt sah, bittend, sie zu befreien, versuchte er, mit Schnabel und Krallen die Gitter des Gefängnisses zu zerbrechen – aber vergebens.

Darauf verließ er sie mit lautem Klagen.

Am Tage darauf kehrte der Stieglitz zu dem Käfig zurück, in dem seine Jungen waren. Er betrachtete sie. Darauf fütterte er einen um den anderen zum letztenmal durch das Gitter. Tatsächlich hatte er seinen Kindern ein giftiges Kraut gebracht, an dem die kleinen Vögel starben.

"Besser tot", sagte er, "als die Freiheit verlieren."

Verwendetes Bild ist von:
© Peashooter/PIXELIO
www.pixelio.de

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Die Spinne im Schlüsselloch – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Freitag, Juli 10th, 2009

 

pixelio.de - Die Spinne im SchlüssellochEine Spinne beschloss, nachdem sie von innen und außen das ganze Haus durchforscht hatte, sich in einem Schlüsselloch zu verstecken. Welch idealer Zufluchtsort! Wer hätte sie je entdeckt, hier drinnen?

Weiß Gott, sie hätte sich am Rande des Schlüssellochs zeigen und alles übersehen können, ohne irgendwelche Gefahr zu laufen. "Da unten", sprach sie bei sich, verstohlen die Steinschwelle betrachtend, "werde ich ein Netz für die Fliegen spannen; hier oben", fügte sie, die Stufe erforschend hinzu, "spanne ich ein anderes für die Raupen. Hier, nahe am Türklopfer, werde ich eine kleine Mückenfalle aufstellen."

Die Spinne frohlockte. Das Schlüsselloch gab ihr eine neue und ungewohnte Sicherheit; so eng, dunkel, eisengefüttert schien es uneinnehmbarer als eine Festung, sicherer als irgendeine Panzer.

Während sie in diesen Gedanken schwelgte, drang ein Geräusch von Schritten an ihr Ohr. Also zog sie sich klug in ihren Schlupfwinkel zurück. Irgend jemand blieb vor der Türe stehen, um ins Haus einzutreten. Ein Schlüssel rasselte, drang ins Schlüsselloch und zerquetschte die Spinne.

Verwendetes Bild ist von:
© Rike/PIXELIO
www.pixelio.de

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Das Netz – eine Fabel von Leonardo da Vinci

Freitag, Juni 12th, 2009

 pixelio.de - Das Netz

Auch an diesem Tag war das Netz voller Fische: Karpfen, Barben, Rotaugen, Neunaugen, Schleie, Aale und viele andere endeten in den Körben der Fischer.

Drunten, im Wasser des Flusses, wagten die Überlebenden, entmutigt und erniedrigt, sich kaum zu bewegen. Ganze Familien waren schon zum Markt gebracht worden, ganze Arten ins Netz gegangen oder bereits in der Pfanne gestorben. Was tun …?

Einige junge Gründlinge versammelten sich hinter einem großen Stein und beschlossen, zu rebellieren. "Hier geht es um Leben oder Tod", sagten sie. "Dieses Netz, das jeden Tag und immer an einer anderen Stelle ins Wasser gelassen wird, um uns zu fangen und unserm Element zu entreißen, wird den Fluss entvölkern und uns alle ausrotten. Unsere Kinder haben jedoch ein Recht zu leben, und wir müssen etwas tun, um sie vor dieser Geißel zu bewahren."

"Und was könnten wir tun?" fragte eine Schleie, die den Verschwörern gefolgt war. "Das Netz zerstören!" antworteten die jungen Gründlinge einmütig.

Der mutige Entschluss, den schnellen Aalen anvertraut, verbreitete sich rasch über den ganzen Fluss und lud alle Fische für den nächsten Morgen zu einer gemeinsamen Aktion in einer Bucht ein, die von großen Weiden geschützt war.

Am folgenden Morgen fanden sich etwa tausend Fische jeglicher Art und jeden Alters ein, um dem Netz gemeinsam den Krieg zu erklären. Die Leitung des Unternehmens wurde einem listigen alten Karpfen anvertraut, dem es schon zweimal gelungen war, der Gefangenschaft zu entkommen, indem er mit den Zähnen die Maschen des Netzes zerbissen hatte.

pixelio.de - Das Netz"Gebt gut acht!" sagte der Karpfen. "Das Netz ist so breit wie der Fluss, und jede Masche hat auf der Unterseite ein Stück Blei, welches sie zu Boden zieht. Teilt euch in zwei Gruppen: Die eine wird die Bleistücke aufheben und an die Oberfläche tragen; die andere Gruppe wird die Maschen des oberen Teils ganz ruhig festhalten. Die Neunaugen werden trachten, mit ihren Zähnen die Schnüre zu zerschneiden, die das Netz zwischen die beiden Ufer gespannt halten; die Aale werden sofort auf Erkundung gehen, um die Stelle auszumachen, wo das Netz ausgelegt wurde."

Die Aale brachen auf. Die Fische, in Gruppen eingeteilt, versammelten sich längs der Ufer. Die Gründlinge ermutigten die schüchternsten, indem sie ihnen das traurige Ende vieler Gefährten ins Gedächtnis riefen und sie ermahnten, ohne Furcht in das Netz verstrickt zu bleiben, weil ja kein Mensch es mehr ans Ufer würde ziehen können.

Die spähenden Aale kamen zurück. Das Netz war ausgeworfen und befand sich eine Meile entfernt. Daraufhin setzten sich alle Fische wie eine riesige Flotte in Bewegung, angeführt von dem alten Karpfen. "Achtung", sagte der Karpfen, "die Strömung könnte euch in das Netz treiben. Verlangsamt die Fahrt, manövriert gut mit den Flossen!"

Und das Netz, grau, dunkel, erschien.

Die Fische, von einer unerwarteten Wut ergriffen, gingen zum Angriff über.

pixelio.de - Das Netz

Das Netz wurde vom Grund aufgehoben, die Schnüre, die es spannten, wurden abgeschnitten, die Maschen zerrissen, aber die erzürnten Fische ließen die Beute nicht fahren. Jeder mit seinem Stück Masche im Maul, mit Flossen und Schwanz schlagend, so zogen sie in alle Richtungen, um das Netz zu zerfetzen und zu zerbeißen, und gewannen so in dem Wasser, das zu kochen schien, die verlorene Freiheit zurück.

Verwendete Bilder sind von:
© Lady Chanel/PIXELIO (Bild 1)
© anavanz/PIXELIO (Bild 2)
© hagir25/PIXELIO (Bild 3)
www.pixelio.de

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